Herrenberger Sonnendächer

Bürgerbeteiligung für Strom von der Sonne

Etwa 1,1 Mio. Euro haben Bürgerinnen und Bürger für rentierliche Investitionen in die in sechs Etappen (2002 bis 2007) errichteten Photovoltaikanlagen zur Verfügung gestellt, die bis Ende 2007 mit über 510.000 Kilowattstunden (kWh) im Wert von über 260.000 Euro so viel klimafreundliche elektrische Energie ins allgemeine Stromnetz geliefert haben, wie etwa 145 vierköpfige Familien in einem Jahr benötigen. Mit 316 Tonnen kann sich die Ersparnis von Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) sehen lassen. 

Das von der Lokalen Agenda 21 initiierte und gemeinsam mit den Stadtwerken Herrenberg getragene Projekt verfolgt drei Ziele:

  1. Förderung des Ansehens solarer, dezentraler Energieerzeugung für Klimaschutz und Versorgungssicherheit
  2. Rentable Bürgerbeteiligung auch mit relativ kleinen Beträgen
  3. Förderung der regionalen Wirtschaft

Die sechste Station des Herrenberger Sonnendachs

Dächer-Rallye: Station Schüz-Realschule

Schulen haben nicht nur große Dächer, sie sind auch gute Multiplikatoren, z.B. für die Information, dass auf über 233.333 Autokilometer verzichtet werden müsste, um gleich viel Kohlendioxid (CO2) einzusparen, wie mit Solarkraftwerk auf der Theodor-Schüz-Realschule Jahr für Jahr vermieden werden, zwanzig bis dreißig Jahre lang.

 

 

Die fünfte Station des Herrenberger Sonnendachs

Beigeistert war er nicht, aber schließlich hat er es doch erlaubt, dass ihm drei Achtklässler aufs Dach steigen. Die Rede ist von Ratgeb-Rektor Dirk Hasenbusch.

Durch Ratgeb-Strom werden jährlich 18 Tonnen CO2 eingespart. Um gleich viel CO2 zu vermeiden, müsste auf 111.000 Autokilometer verzichtet werden.
(Bei einem Benzinverbrauch von sieben Litern auf hundert Kilometer und 2,3 Kilogramm CO2 je Liter Sprit, wird unser Klima zusätzlich mit 16,2 kg Co2 belastet. Die jährlich 18 Tonnen CO2-Vermeidung durch das fünfte Herrenberger Sonnendach entsprechen also etwa 111.000 km Autofahrt).