Das erste Herrenberger Sonnendach

Mit Hilfe eines Autokrans werden die Photovoltaik-Module aufs Dach des SGH transportiert



Ein denkwürdiger Tag - Richtfest für das 1. Herrenberger Sonnendach

Am 25. Mai, kurz nach acht Uhr bringt der Lastwagen 188 Isofoton-Solarzellen und acht Sunny-Boy-Wechseltrichter. Dass die Montage der Bürgerbeteiligungs-Gemeinschaftsanlage - wie versprochen - noch im Mai möglich war, ist nicht zuletzt den Verantwortlichen des Hochbauamts der Stadt zu verdannken. So berichtete Projektmanagerin Maya Müller über die zuverlässige und termingerechte Arbeit der Dachdeckerfirma, die kurzfristig eingesprungen ist, und dass auch der Flaschner mit der Attika-Abdeckung pünktlich fertig wurde.

Am Mittwoch, 29. Mai, war dann bereits die Gesamtfläche des hohen Schickhardt-Daches mit PV-Modulen - zusammen etwa 300 Quadratmeter - bestückt. An diesem Tag trafen sich in luftiger Höhe Agenda-Aktive mit Wilfried Eisner, Heinz Röhm - beide Stadtwerke -, Jörg Baumgärtner - Steinbeis-Transferzentrum -, und Christhard Henning, der für die Stuttgarter Zeitung - Ausgabe vom 31. Mai - das "Herrenberger Sonnendach" besucht hat.

Das zweite Herrenberger Sonnendach

Einweihung des zweiten Herrenberger Sonnendaches am 25.02.2003. Ein halbes Jahr nach Sonnendach I ist Sonnendach II auf dem Schickhardt-Gymnasium in Betrieb gegangen. Gerade rechtzeitig, damit jeder Solarmodulvermieter die für 2002 gültige Vergütung von 48,1 Cent für jede ins Stromnetz eingespeiste kWh Solarstrom für die nächsten 20 Jahre kassieren kann.

Die beiden Solaranlagen von Sonnendach I und II lassen einen Stromertrag erwarten, der dem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von 16 vierköpfigen Familien entspricht. Dadurch können jährlich ungefähr 32 T Co2-Emissionen vermieden werden, die bei konventioneller Stromerzeugung aus fossilen Kraftwerken freigesetzt worden wären.