Herrenberger Sonnendächer

Bürgerbeteiligung für Strom von der Sonne

Seit dem Jahr 2002 werden unter der Bezeichnung "Herrenberger Sonnendach" Photovoltaik(PV)-Anlagen auf Dächern von städtischen Gebäuden in Herrenberg nach dem Bürgerbeteiligungsmodell realisiert. In 2013 wurde bereits das 10.  bürgerfinanzierte Sonnendach dieser Art in Betrieb genommen. Bei diesem Modell können Bürger Anteile an der PV-Anlage erwerben und bekommen so die entsprechenden Einspeisevergütungen nach dem EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) nach Abzug einer Betriebskostenpauschale ausbezahlt. Die Stadtwerke Herrenberg als Betreiber der Anlagen sind hierbei für den Bau, die Wartungs- und Instandsetzungsaufgaben sowie die Auszahlung der anteiligen Stromgutschriften zuständig.
Zusammengerechnet erreichen diese 10 PV-Anlagen eine Leistungskapazität von ca. 410 kWp (Kilowatt peak).  Seit Inbetriebnahme der ersten Anlage im Juni 2002 wurden bis Ende 2011 insgesamt über 1.700.000 kWh klimafreundlicher Solarstrom erzeugt, was einer Einsparung von über 1.100 Tonnen Kohlendioxid entspricht.

Sonnendach Standort Leistung (kWp) Inbetriebnahme
1 Schickhardt-Gymnasium 30 Juni 2002
2 Schickhardt-Gymnasium 30 Januar 2003
3 Schickhardt-Gymnasium 20 Januar 2004
4 Grundschule Oberjesingen 23 April 2005
5 Jerg-Ratgeb-Realschule 29 März 2007
6 Theodor-Schüz-Realschule 85 Oktober 2007
7 Fahrzeughalle SWH/TDH 63 Oktober 2008
8 Andrae-Gymnasium 46 Juni 2010
9 Sporthalle Markweg 44 Juni 2011
10 Grundschule Kuppingen 40 Februar 2013

Unabhängig von den Herrenberger Sonnendächern betreiben die Stadtwerke noch zwei kleinere PV-Anlagen: mit knapp 8 kWp auf einer angemieteten Dachfläche eines Gebäudes der Evangelischen Kirchengemeinde und mit knapp 10 kWp auf dem Dach der neuen Kita in Affstätt.

Statusbericht 2016

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